PWC

Auf der Silicon-Allee zum Boom?

Emerging Trends in Real Estate”, die seit zehn Jahren vom Urban Land Institute ULI mit Pricewaterhouse Coopers durchgeführte Ranking-Studie der Immobilienmärkte in Europa erkennt in diesem Jahr München und Berlin die Spitzenplätze zu. Die großen Hoffnungsträger der Branche, Istanbul und Warschau, wurden vom Podest gestoßen. Deutsches Betongold strahlt nun europaweit und wird, wenn nichts dazwischen kommt, noch weitere Investoren anziehen.

An München erkennt die Studie Zukunftschancen in den Bereichen Biotechnologie, Umweltwissenschaften und Medien. Die demografischen Voraussetzungen seien blendend, die Kaufkraft der Bevölkerung hervorragend. – „Silicon-Allee” sagen jetzt Insider, wenn von Berlin die Rede ist, so die Studie von ULI und PWC: 15.000 neue Unternehmen im Technologiebereich mit einem Umsatz von 19 Mrd. Euro hätten zur Reputation als Technologiestandort mit Alleinstellungsmerkmalen beigetragen. Eine neue Schicht von Spezialisten lässt die Nachfrage nach Wohnraum steigen. Die Reputation als Kulturmagnet wird weiter für hohe Besucherzahlen und eine entsprechende Auslastung der Hotels sorgen.

Überraschend um sieben Ränge wieder aufgestiegen ist London, das als globaler „sicherer Hafen” weniger von europäischen Krisen berührt erscheint. Doch sei gerade mit dem Finanzdienstleistungsgeschäft aus Immobiliensicht kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Marktchancen eröffnen sich im Technologiebereich und in der Kreativ-Wirtschaft. – In den vergangenen zehn Jahren soll „Emerging Trends in Real Estate” jeweils zu 80 Prozent richtig gelegen haben, belegt eine Untersuchung der Universität Tilburg. – Die Studie kann hier als PDF-Dokument herunter geladen werden.

Ranking 2013

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